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4. Mai 2012
Gebäude renovieren und Solarzellen aufs Dach
Bundesrätin Doris Leuthard macht vieles richtig! Durch ihre proklamierte Kopplung der Energie-
Fukushima mit Folgen
Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossene Sache. Nun ist der Bundesrat gefordert, Zukunftslösungen zu präsentieren und aufzuzeigen, wie die Abschaffung der Atomenergie in der Schweiz nach Fukushima zu bewältigen ist. Von verschiedenen Seiten war die wichtigste Forderung immer, dass die Stromsicherheit gewährleistet werden kann. Die Schweiz soll auch ohne Strom aus Kernkraftwerken nicht in eine Stromlücke rutschen. Im Jahr 2010 produzierte die Schweiz rund 24 TWh aus Kernenergie. Das sind gut 40 Prozent der gesamten Stromproduktion der Schweiz. Dieser Anteil soll nun bis 2034 stufenweise bis auf null reduziert werden. Würden wir „weiter machen wie bisher" so würde die Nachfrage nach Elektrizität über 80 TWh bis 2050 steigen. Bei diesem Szenario gäbe es bestimmt eine Stromlücke. Diese Stromlücke könnte mit dem Bau von Gaskraftwerken geschlossen werden. Jedoch verschlechtern sich dann die CO2-
Neue Energiestrategie
Die rund anderthalb Millionen Gebäude (davon mehr als eine Million reine Wohngebäude) in der Schweiz verbrauchen knapp die Hälfte des inländischen Gesamtenergieverbrauchs, wobei allein rund 50 Prozent des fossilen Inlandverbrauchs und rund 37 Prozent des Stromverbrauchs auf die Kappe der Gebäude gehen. Die Energiestrategie 2050 greift genau bei diesem Punkt an und möchte mit der Energieeffizienz im Gebäudebereich enorme Energiemengen einsparen. Das Gebäudeprogram soll verstärkt werden, mehr Altbauten sollen saniert werden, auch mittels staatlicher Unterstützung und Neubauten sollten strengeren Energieeffizienzvorschriften unterzogen werden. Allein im Gebäudebereich könnten so bis 2050 rund 23 TWh Energie eingespart werden, also rund so viel wie alle Kernkraftwerke zurzeit in der Schweiz produzieren (in Form von Strom). Ein grösseres Sparpotenzial gibt es in keinem anderen Bereich, weder in der Industrie noch in der Mobilität, wobei auch dort eingespart werden kann und muss. Beispielsweise mit Anreizsystemen für Unternehmen. Weiterhin fehlt aber die Energiemenge der abgeschalteten Kernkraftwerke, da die massiven Einsparungen im Gebäudebereich nur dafür sorgen, dass die Energienachfrage nicht noch weiter ansteigt. Mit der neuen Energiepolitik soll die Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern bis 2050 um rund 22 TWh erhöht werden, also um rund so viel wie heute alle Kernkraftwerke produzieren. Zu den nötigen Massnahmen, um dieses hohe Ziel zu erreichen gehören Unterstützungsbeiträge in der Höhe von maximal 30 Prozent der Investitionskosten für Anlagen der erneuerbaren Energien sowie Vereinfachungen im Bewilligungsverfahren für solche Anlagen.
Trotz diesen Massnahmen sprach Bundesrätin Leuthard von Gas-